• Cornelia Härtl

Kaffeepause mit Dorothee Menes


Doro Menes. Foto: ©Bettina Engel-Albustin, Foto Agentur Ruhr


Kleine Auszeiten steigern unsere Kreativität. Aber wie geht Pause richtig? Nämlich so, dass wir auftanken, uns danach erholt und fit fühlen, unser Arbeitspensum mit frischer Kraft angehen? Das möchte ich von meinen spannenden Gästen wissen.



Heute mit Dorothee (Doro) Menes, Burn-out-Expertin, Gesundheitsexpertin und Gründerin der ersten Online-Kur



Liebe Doro,



Kaffee oder Tee?

Ich liebe wirklich beides sehr gerne. Beides trägt dazu bei, wieder fit zu werden. Meine Lieblingsteesorte ist grüner Tee mit Jasmin und bei Kaffee bin ich wirklich erst vor kurzem, durch einen Arbeitskollegen, darauf gestoßen worden, wie wichtig gute Qualität dabei ist. Seitdem trinke ich nur noch den trommelgerösteten Kaffee. Weil da alle Aromastoffe noch enthalten ist. Einen leckeren Latte Macchiato pro Tag gönne ich mir. Das ist mein Zuckerersatz. Ich ernähre mich seit mehr als sechs Jahren zu 80 Prozent zuckerfrei. Manchmal nasche ich aber gerne ein Energiebällchen zu meinem Latte.


Was für ein Pausentyp bist du?

Ich achte da sehr darauf, weil ich richtig merke, wie sonst meine Konzentration leidet. Und da ich das Tief vermeiden möchte, stelle ich mir wirklich einen Wecker. 25 Minuten hochkonzentrierte Arbeit, dann 5 Minuten Pause (durchlüften, was trinken o.ä.), dann wieder 25 Minuten hochkonzentrierte Arbeit, dann 10 Minuten Pause. Und so weiter … Ich schaffe es nicht zu 100 Prozent mich daran zu halten, aber zu 80 Prozent. Weil ich merke, dass es mir extrem gut geht und ich auf diese Weise richtig was in den 25 Minuten an inhaltlicher Arbeit schaffe.


Welche Art von Pausen sind für dich am erholsamsten?

Es kommt darauf an, was ich vorher gemacht habe. Grundsätzlich tut mir der Spaziergang mit unserem Mischlingshund sehr gut. Benno „zwingt“ mich einfach bei Regen, Schnee und Wetter raus zu gehen. Ich bin immer noch sehr froh, dass wir ihn vor zwei Jahren von der Straße Rumäniens weg “adoptiert” haben. Auch meine Me Time oder Morgenroutine (Dankbarkeitsübung, Lifeskript, Bob Proctor, Affirmationen…) tut mir super gut. Dafür stehe ich sogar sehr früh auf, damit ich dann voller Elan in den Tag starte und energiegeladen durchkommen. Am liebsten und besten entspanne ich, wenn ich alleine bin.


Wo entspannst du am besten?

Ich würde sagen draußen, bei sportlichen Aktivitäten wie laufen, fahrradfahren, wandern, spazieren gehen etc. Aber auch bei meiner Me time im Haus oder Bett (Kopfhörer auf´s Ohr und los geht es).


Sonst noch einen Trick zum Thema „Auftanken“ auf Lager?

Ich liebe Abwechslung, die Vielfalt bei meinen Pausen. Es ist für mich wie eine Tankstelle. Ich probiere immer mal wieder was Neues aus. Rückenübungen, Lockerungsübungen, Entspannungsübungen, Meditations-, Lern- und Konzentrationsmusik, nahrhafte Snacks, wie Energiebällchen oder leckere zuckerfreie Rezepte, Snacks, ein neues Körperöl …


Welche Frage würdest du anderen gerne stellen? Mein Lieblingscafé ist das “Antico Caffè

Anspannung und Entspannung gehört für mich zusammen. D.h. es darf und muss immer ausgewogen sein. Aber man sollte sich immer fragen: Brauchst du (jetzt gerade) wirklich eine Pause?


Vielen Dank!


Dorothee Menes ist Burn-out & Gesundheitsexpertin. Das Thema der Ausgewogenheit von Arbeit und Entspannung und durch innere Stärkung wieder in die volle Kraft und Energie zu kommen, ist ein Herzensanliegen von ihr. Denn “durch regelmäßige Pausen tankt man seinen Akku auf, um mit voller Kraft wieder voraus gehen zu können”. Sie hat kürzlich die erste Online-Kur auf den Weg gebracht, in der sie ihren Teilnehmer*innen sowohl Wege aus dem Burn-out zeigt, als auch Tools und Tipps für die Leichtigkeit im Alltag gibt.

Mehr über Doro Menes: www.online-kur.com

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