• Cornelia Härtl

Wie man auf die Bestsellerliste kommt


Wie Bestseller den Buchmarkt prägen

Ein Beitrag von Christian Blees für Deutschlandfunk Kultur


Wer ermittelt die Bestsellerlisten?

Welches belletristische Buch kommt auf die Bestsellerlisten? Diese Frage wird jede Woche vom Baden-Badener Marktforschungsunternehmen media control ermittelt. In einer offiziellen Mitteilung heißt es:

„Die Bestsellerlisten werden durch elektronische Abfrage (..) aus 650 stationären und E-Commerce-Verkaufsstellen in Deutschland ermittelt. (…) Jeweils am Montagmittag werden die vorliegenden Verkaufsdaten der Vorwoche ausgewertet.“


Welche Romane schaffen es auf die Bestsellerlisten?

Aber wer schafft es überhaupt so weit? Nicht viele, das ist schon klar.

„Ein Prozent der Bücher machen 50 Prozent des Umsatzes. Der überragende Großteil, fast neunzig Prozent der derzeit erhältlichen Bücher, schaffen keine hundert Stück zu verkaufen“, erfuhr Blees im Zuge seiner Recherchen.


Wie viele Bestsellerlisten gibt es?

Dabei sind die Spiegel und Stern Bestsellerlisten nicht alles. Denn es gibt noch viel mehr davon. So die Hitparade von Online-Buchhändlern. Amazon beispielsweise misst die Verkäufe ebenfalls und hat etliche Kategorien, in denen auch weniger verkaufte Titel ein Bestseller-Fähnchen bekommen können. Mitunter allerdings nur für eine Stunde.


Wie wichtig sind Bestsellerlisten?

Was es genau mit den Bestsellerlisten auf sich hat, warum sie für Verlage, Buchhandel und Konsument*innen gleichermaßen wichtig sind, welche Kriterien erfüllt sein müssen, damit Autor*innen von Verlagen entsprechend gepampert werden und welche – sehr teuren – Marketingaktionen hinter dem Auftauchen bei Spiegel & Co stecken, erfahrt ihr hier im sehr lesenswerten Beitrag, der sowohl als Text- , als auch als Audiodatei abrufbar ist.

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