• Cornelia Härtl

Von der Idee zum Buch - Die Idee


Foto: Cornelia Härtl

Wie schreibt man eigentlich ein Buch? Das werde ich häufig gefragt. Fast genauso häufig höre ich den Satz "Ein Buch wollte ich auch immer mal schreiben." Da kann ich nur sagen - warum eigentlich nicht? Eine Idee ist ja meistens vorhanden. Zunächst empfiehlt es sich dann zu schauen, ob dahinter auch eine Geschichte steckt. Eine, die einen Anfang, ein Ende, Höhe- und Tiefpunkte hat. Spannende Figuren. Lebensechte Dialoge. Ein authentisches Setting. Ein bisschen Handwerkszeug gehört auch dazu. Als Autorin lerne ich jeden Tag, wirklich jeden Tag, etwas Neues und Spannendes hinzu. Denn nach dem Buch ist vor dem Buch. Wer möchte, kann hier in lockerer Folge miterleben, wie das mit meinen aktuellen Roman "Über allem leuchtet ein Stern" war. Die Geschichte beginnt im Januar 2019 mit - einer Idee! Damals stand ich noch unter dem Eindruck vieler schöner Weihnachtsfilme (ich liebe Weihnachtsfilme!). Dazu kamen Erinnerungen aus einem Urlaub mit meinem Mann, in dem wir über Nacht zwar nicht gänzlich, aber doch ziemlich heftig eingeschneit waren. Noch am selben Tag schrieb ich auf, was mir zu dem Thema durch den Kopf ging: Heiligabend. Ein kleiner Berggasthof. Ein Schneesturm. Eine Gruppe von Menschen, die mehr oder weniger eilig versuchen, ihr Ziel zu erreichen. Alle stranden schließlich im Gasthaus "Zum goldenen Stern". Die Figuren waren also das erste, was ich erschuf. Der alleinerziehende Vater mit seiner Teenager-Tochter. Die verhuschte Frau in den Vierzigern und ihre dominante Mutter. Die gestresste Lifestyle-Redakteurin und ihr Mann, ein Unternehmensberater. Der TV-Koch, der mehr Schein als Sein mit sich trägt. Und, und, und ... Einige andere haben es nicht ins Buch geschafft. Man muss sein Personal ja übersichtlich halten, gell? Wie es weiterging, erzähle ich im nächsten Beitrag.

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