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  • AutorenbildCornelia Härtl

Reise nach Föhr zur Recherche für meine Nordseekrimi-Reihe - Teil 3


Cornelia Härtl auf einem Spielplatz in Wyk
Recherchen für den neuen Föhrkrimi. Foto: Wolf-Ingo Härtl

Wie recherchiert man für einen Roman? Zur Recherche meiner Nordseekrimis fuhr ich bisher zwei Mal nach Föhr, die Nordfriesische Insel, die auch die "friesische Karibik" genannt wird. Beim ersten Besuch für den Start der Reihe - Tod auf Föhr - war die Geschichte um die suspendierte BKA-Beamtin Kari Lürsen schon fast fertiggestellt. Während des Schreibprozesses hatte ich mir im Manuskript fortlaufend angemerkt, was ich recherchieren musste. Utersum, der Ort, an dem Kari in der Kate ihres verstorbenen Großvaters zur Ruhe kommen will, musste erkundet werden. Und zeigte sich wesentlich übersichtlicher, als ich es nach der Internet-Recherche vermutet hätte. Auch Süderende und dem Friedhof St. Laurentii stattete ich zwei Besuche ab. Seither weiß ich, dass man den Weg supergut mit dem Rad - das oben ist allerdings ein Spielzeug ;-) - aber auch zu Fuß zurücklegen kann. Dazu kamen Fahrtzeiten und - möglichkeiten - ich wählte meist den Inselbus -, sowie das, was man allgemein Lokalkolorit nennt.


Alle Fotos: Cornelia Härtl

Natürlich fotografierte ich viel. So ziemlich alles, was mir vor die Linse kam. Dachte ich. Bei der Auswertung der Aufnahmen, wieder zu Hause, merkte ich aber schnell, dass ich manche Eindrücke nicht mehr ganz genau zuordnen konnte. Wie gut, dass ich ein Recherche-Tagebuch geführt habe. Dort hielt ich jeden Tag fest, wann ich wo gewesen bin. Dazu kamen dann auch ein paar Stichworte wie: Durch diese Salzwiesen radelt Kari Lürsen. Oder: Die Oterbaankin sieht man vor vielen Häusern in Utersum.


Strandkorb Arbeitsplatz im Freien Recherchen für einen Roman
Arbeitsplatz im Freien - Recherchen für meinen Nordseekrimi. Foto: Cornelia Härtl


Auch Hotels, Restaurants und Cafés durften nicht fehlen. Denn meine Figuren bewegen sich ja auch in einer realen Umgebung. Bei meinem ersten Besuch auf Föhr wohnte ich im Gasthaus Knudsen in Utersum. Ich erinnere mich sehr gern daran! Es war herrlich ruhig und das Restaurant kann ich bestens empfehlen. Super Küche, sehr netter Service. Aus diesem Grund haben Bent und Kari in Band 3 - Mord auf Föhr - genau dort ein Date. Mit weitreichenden Folgen, übrigens ... Und Kari bestellt das Kleine Utersumer Techtelmechtel. Ein Gericht, das es auch mir angetan hat :-) Auch die Bar ließ keine Wünsche offen. Ein idealer Ausklang für einen vollgepackten Recherchetag.



Bar im Gasthaus Knudsen in Utersum
Gasthaus Knudsen, Utersum. Die Bar. Foto: Cornelia Härtl
Gasthaus Knudsen, Utersum. Das Restaurant. Foto: GasthausKnudsen

Alle Fotos: Cornelia Härtl

Eine Inselrundfahrt muss man natürlich mitgemacht haben. Unser Fahrer hatte sooo viel zu erzählen ... ich kam kaum mit dem Mitschreiben mit.


Und ums Erzählen geht es auch in Teil 4 meines Rechercheberichts aus Föhr.




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