• Cornelia Härtl

Von der Idee zum Buch - Wie "Über allem leuchtet ein Stern" zum Verlag kam



"Aus meinem Manuskriptstapel habe ich "Und über allem leuchtet ein Stern" gefischt, und die Probeseiten haben mir gut gefallen. Gerne würde ich den Rest des MS lesen."



Als ich am 2. Januar 2020 diese Mail vom Fischer Verlag erhielt, war ich gleich ganz aus dem Häuschen. Mein Herzensprojekt fand Anklang bei einem meiner Lieblingsverlage! Das war ja schon mal ein Ding mit Weihnachtsglöckchen und Lametta für mich. So fing das Jahr gut an. Wie besonders das alles war, habe ich erst später erfahren. Kaum jemand schafft es ohne Agentur. Zu viele Manuskripte landen jeden Tag auf den Schreibtischen der Verlagslektor*innen.

"Erzählen Sie das ruhig. Ihr Weg zu uns war ja kein gewöhnlicher", hieß es dazu später. Selbstverständlich hatte ich alles so vorbereitet, wie es vom Verlag verlangt war. Exposé, Leseprobe und Bibliografie per Post eingereicht. Besonders war dabei das Exposé, denn ich habe es nicht so geschrieben, wie es üblicherweise empfohlen wird. Dabei habe ich lange herumprobiert, wie ich die Geschichte wohl am besten darstelle, ohne zu viel Verwirrung zu schaffen. Es hat mehrere Versuche gebraucht, dann stand fest, dass ich den Schwerpunkt auf die unterschiedlichen Figuren lege, sie vorgestelle und ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte skizziere. Das hat wundervoll geklappt. Gerne stelle ich mir vor, dass ich dabei auch einen Stern über mir leuchten hatte, der an diesem Tag ein ganz besonderes Licht auf mich und mein Manuskript warf :-)






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